Printbuch: 3 Tipps zum richtigen Buchsatz

Der Schreibprozess ist mit Sicherheit der Teil, der beim Veröffentlichen eines Buches am meisten Freude bereitet. Trotzdem ist auch das druckfertig machen der Datei ein wichtiger Schritt, die Formatierung eines Buches trägt zu dessen Aussage bei. Hinzu kommt das schöne, gut lesbare Bücher eher gekauft und gelesen werden.

 

Hier unsere Tipps für Dich, um einen schönen Buchsatz zu erzielen:

1.       Formatvorlagen:

Während des Schreibprozesses kannst Du in Deinem Textverarbeitungsprogramm eine Formatvorlage erstellen. Bei einem Buch bietet es sich an, Vorlagen für Kapitel- und  Zwischenüberschriften,  normale  Absätze  und  Zitate  oder  anderweitig hervorgehobenen Text zu verwenden. Dadurch  kann  die  Formatierung  dieser  Stellen  mit  wenigen  Klicks verändert werden, ohne dass Du das gesamte Dokument durchsuchen musst.

2.       Textblock Formatierung:

In den meisten Büchern wird Blocksatz verwendet. Ein ordentlich gesetzter Blocksatz ist  Manchmal aber gar nicht so leicht zu erreichen.  Zu  große  Wortabstände oder zu kleine können  den  Text schwer lesbar machen. Hier hilft die automatische Silbentrennung, die den Text flüssiger  gestaltet.  Nicht ganz so aufwändig  ist  die  Verwendung  einer  linksbündigen Textformatierung. Linksbündige Texte erscheinen  weniger förmlich und können „schwer  verdauliche“  Texte  einladender  erscheinen  lassen.  Diese  Formatierung wird  zu meist  in  Briefen  verwendet.  Viele  Leser  sind  an den  Blocksatz  gewöhnt  und  empfinden  daher  linksbündigen  Text  als neu und ungewohnt.

Zentrierter  Text  sollte  nur seltenen  eingesetzt  werden.   Die unterschiedlichen  Zeilenanfänge  wirken  unruhig  und  halten  den  Lesefluss  auf, längere  Texte werden dadurch schwer  lesbar. Zur Hervorhebung ausgewählter  Stellen  eignet  sich  zentrierter  Text  dagegen  ideal.  So können beispielsweise Zitate vom restlichen Textblock abgehoben werden.

3.       Vermeide „Hurenkinder“ und „Schusterjungen“

Hurenkinder  und  Schusterjungen  sind Bezeichnungen für Satzfehler,  die  einen  Text  unprofessionell wirken lassen. Steht die einzelne  Zeile allein oben auf einer neuen Seite, bezeichnet man sie als „Hurenkind“,  steht  sie  unten  auf  der  vorherigen  Seite,  bezeichnet  man  diesen Fehler  als  „Schusterjungen“.  Diesen  Fehler  kann  jede  gängige  Textverarbeitung durch das Feature Absatzkontrolle verhindern.

Wenn ein Texte eine der beiden Varianten enthält kann der Lesefluss dadurch beeinträchtigt werden. Steht eine einzelne Zeile abgetrennt von dem Absatz, zu dem sie gehört,  ist  es  für  den  Leser  schwieriger,  die  Verbindung  zum  Rest  herzustellen.

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