Unsere Tipps zum Korrekturlesen

Die Rechtschreibprüfung deines Schreibprogramms

Das mag vielleicht für manche von euch das offensichtlichste auf Erden sein – trotzdem vergessene viele diese Funktion. Die automatische Rechtschreib- und Grammatikprüfung hilft dir, die auffälligsten Fehler zu finden. Die Funktion „Suchen und Ersetzten“ sollt hierbei auch nicht außer Acht gelassen werden, die dir beispielsweise ermöglicht, doppelte Leerzeichen zu suchen und durch ein Leerzeichen zu ersetzen.

Drucke den Text aus

Korrekturlesen am Bildschirm kann sehr anstrengend und fehleranfällig sein. Der Ausdruck – vor allem wenn dieser in einer anderen Schriftart vorliegt – gibt dir eine neue Perspektive und macht dich aufmerksamer für Fehler.

Abstand

Mache mindestens einen Tag Pause, bevor du dich an die Korrektur machst. Dein Kopf benötigt mindestens einen Tag, um sich von deinem Werk zu lösen. Nach dieser „schreibfreien“ Zeit werden dir Fehler eher auffallen, als wenn du Dich sofort wieder an den Text setzt.

Pausen während dem Korrekturlesen

Die Zeitspanne in der man sich gut auf eine Sache konzentrieren kann ist zwar bei jedem Menschen etwas anders, trotzdem kann sich niemand ununterbrochen konzentrieren. Wir empfehlen niemals länger als 45 Minuten am Stück zu korrigieren – dann sollte eine Pause von mindestens 15 Minuten folgen, in der Du Zeit findest, deine Augen zu entspannen und dein Gehirn wieder aufnahmebereit zu machen.

Fokussierte Fehlersuche

Beim Korrekturlesen solltest du dich pro Durchgang auf jeweils nur einen dieser Aspekte konzentrieren: Satzaufbau, Absatzstruktur, Wortwahl, Rechtschreibung, Punkt- und Kommasetzung.

Gängige Fehler

Es gibt Fehler die besonders häufig auftreten und meist übersehen werden:

  • Wörter, die leicht verwechselt werden, wie  „das” und „dass” oder „Sie” und „sie”.
  • Wörter, die gleich ausgesprochen, aber unterschiedlich geschrieben werden, wie „Leuten” und „läuten”, „seit” und „seid”, „Wände” und „Wende” oder „Ware” und „wahre”.
  •  Fehlende Buchstaben besonders in Vorsilben, wie „enlassen“ statt „entlassen“, „vegessen“ statt „vergessen“.
  • Buchstabendreher, wie „Leibe“ statt „Liebe“.
  •  Uneinheitliche Schreibweisen, wie „aufwändig“ und „aufwendig“, „Hot Dog“ und „Hotdog“, „Assessmentcenter“ und „Assessment-Center“.

Überschriften

Überschriften werden beim Korrekturlesen häufig übergangen. Bei einem Deiner Korrekturdurchgänge solltest du dich nur auf diese konzentrieren.

Langsam und laut lesen

Auch wenn du dir am Anfang vielleicht etwas komisch vorkommst, wenn du einen Text einfach so für dich alleine laut vorliest, ist diese Methode aber sehr wirksam. Je langsamer du einen Text liest desto eher fallen dir Fehler auf. Wenn du laut liest, liest du zum einen Langsamer – gleichzeitig hörst du wie Sätze klingen und dir fallen Fehlformulierungen eher auf.

Es kann auch hilfreich sein, den Text dabei von hinten nach vorne zu lesen, durch die umgekehrte Leserichtung geht der Zusammenhang der Wörter und Sätze verloren, so kannst du dich besser auf Worte konzentrieren und dir fallen Rechtschreibfehler eher auf.

Denke nicht über Wortbedeutungen nach

Wenn du über die Bedeutung eines Wortes nachdenkst, verlierst du die nötige Distanz und siehst, was du sehen möchtest und nicht mehr, was du sehen solltest.

Jemanden anderen Lesen lassen

Oft entwickelt man nach einer gewissen Zeit einen Tunnelblick für seinen Text, und Fehler fallen einem nicht mehr auf –daher ist es gut wenn du dir noch jemanden ins Boot holst, der einen ungetrübten Blick darauf werfen kann. Schließlich sehen vier Augen mehr als zwei.

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